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Eva Szepesi - Überlebende des Holocaust

Aktualisiert: 1. März

Als Kind hat Eva Szepesi die Schrecken und Qualen des Konzentrationslagers Auschwitz durchlebt. Eva wurde von einem Aufsehern für tot gehalten. Dadurch hat sie überlebt.





Wir durften bereits zwei Projekte mit Eva Szepesi umsetzen. Dafür sind wir sehr dankbar. So ist es immer wieder eine Freude sie gesund und voller Kraft und Motivation treffen zu können. "Wer schweigt, mache sich mitschuldig." Mit diesen Worten hat Eva am Mittwoch den 31. Januar 2024, bezugnehmend auf die steigenden Zahlen antisemitischer, judenfeindlicher Straftaten in Deutschland zu mehr Mut und Engagement im Kampf gegen Antisemitismus aber auch steigenden Menschenhass aufgerufen.


Zu den Gedenkstunden des Deutschen Bundestag in Berlin , zum Angedenken an der Opfer des Nationalsozialismus, hielt sie eine nachhaltige aber auch emotionale Ansprache gegen das Vergessen und für mehr Menschlichkeit und Empathie.


„Die Shoah begann nicht mit Auschwitz“, ermahnte die 91 Jährige, Eva, „Es begann mit Worten. Es begann mit dem Schweigen und dem Wegschauen der Gesellschaft.“ 


Eva Szepesi wurde 1932 in Budapest als Eva Diamant geboren. Als Jüdin mussten sie ab 1944 den Judenstern tragen, bis sie von ihrer Mutter getrennt wurde, zu Fuß in die Slowakei flüchtete und dann allein ins KZ nach Auschwitz deportiert wurde.


Ihre Mutter und ihr Bruder wurden umgehend ermordet. Eva Szepesi überlebte damals, als Zwölfjähriges Mädchen, das Vernichtungslager nur, weil der Aufseher dachten, sie sei tot. Am 27. Januar 1945 wurde sie von einem russischen Soldaten nach der Befreiung von Auschwitz gefunden. »Der Tag der Rettung - das war der Tag, an dem mir mein zweites Leben geschenkt wurde.«


Seit Jahren geht sie als Zeitzeugin an Schulen um Schülerinnen und Schülern vom Holocaust. zu erzählen. 2017 wurde Eva Szepesi für ihr Engagement im Ehrenamt mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


Wir wünschen uns noch einige gemeinsame Projekte im Bildungswesen. Es ist so wichtig ihre Lebensgeschichte so lange wie möglich, so lange wie Eva noch die Kraft hat, zu erzählen. Danke Eva Szepesi!


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